Die Holzschneidekunst ist eine der ältesten graphischen Künste.
Bereits im Mittelalter wurde sie für Buchillustrationen und Flugblätter verwandt.
Bernhard Langer arbeitet seit 1961 in der Technik des Holzschnittes.
Seine Darstellung beschränkt sich auf das Wesentliche, umrissen durch große Flächen,
scharfe Konturen und hart aneinandergesetzte schwarz-weiß Kontraste.
Durch expressiv betonte Schnittführung und konsequente Vereinfachung wird ein verdichteter Ausdruck erreicht.
Holzstrukturen, Äste und Maseungen werden bewußt in die Gestaltung einbezogen. Bevorzugte Bedeutungsträger sind Auge, Gesicht und Hände.