Biographie

1920Künstler mit Rollbild in Berlin geboren
Baumalerlehre
Malerberuf
Technischer Zeichner
1939Studium an der Hochschule für Bildende Kunst, Berlin-Charlottenburg
Fachrichtung Malerei (Prof. Kutschmann, Prof. Richter, Prof. Wehlte
prägende Begegnungen mit F. Vordemberge-Gildewart, E. Schmidt-Rottluff, Max Kaus und dem Architekten Otto Bartning
Protest gegen überholte Ausbildungsmethoden und gegen NS-Ideologie in der Kunst
1940Kriegsdienst
1941Verwundung am rechten Arm
Umstellung auf Linkshändigkeit
1942durch Kriegsuntauglichkeit kurze Fortsetzung des Studiums
1943erfolgreiche Bewerbung an den Hochschulen Dresden und Prag
Entscheidung für Karlsuniversität Prag,
Studium bis 1945 (Prof. Hönisch, Prof. Vietze)
seit Kriegsendeim Harz
erster Schüler B. Langers: Otto Möhwald (heute Prof. an Halles Burg Giebichenstein
1950VBK der DDR, anfänglich Mitarbeit im Landesaktiv, später ausgegrenzt
um 1961Schaffung von Landschaftspastellen
Freundschaft mit Prof. E. Hahs und Prof. Ch. Crodel
1961 bis ca. 1985expressiv-formalistische Malerei,
subjektive Holzschnitte
Freundschaft mit Prof. H. Orlowski
Korrespondendz mit Otto Dix, Erich Heckel, Gerhard Marcks
seit 1963Abroll-Monotypien
Intensivierung der Technik bis 1985 zur eigenständigen Rolltechnik
1967eine Ausstellung in der Moritzburg-Galerie Halle wird nach 14 Tagen geschlossen (ursprünglich geplante Dauer: 6 Wochen)
danach nur noch kleinere Ausstellungen im kirchlichen Raum, beim Privatgaleristen Kühl, Dresden, Wort & Werk Leipzig und Bauhaus-Anhängern
1986bemerkenswerte Ausstellung in der Leipziger Nicolai-Kirche (Malerei, Graphik, Plastik) unter dem Motto "Geist ist Freiheit"
daraus resultierend illegale Ausstellungen in Westdeutschland und der Schweiz
Begegnung und künstlerische Verbindung mit H.O. Hajek (Prof. der Kunstakademie Karlsruhe)
1990nach 23 Jahren wieder Ausstellung in Halle, Marktschläößchen
danach rege Ausstellungstätigkeit